18. März 2022

Magnesium 
















Es ist der Allrounder unter den Mineralstoffen und Cofaktor für Hunderte von Enzymreaktionen.


Aber warum ist Magnesium ein Allrounder? Ganz einfach, weil Magnesium seine Wirkung in unserem ganzen Körper entfaltet. Magnesium ist, vereinfacht dargestellt, immer dort zu finden, wo auch Kalzium benötigt wird. Um es wissenschaftlich auszudrücken, Magnesium ist sogar das zweithäufigste intrazelluläre positiv geladene Teilen im Körper. Klingt mächtig beeindruckend, oder? Ist es auch.

Beispiele gefällig?

  • Magnesium dient als Aktivator von Enzymen im Citratzyklus (=Drehscheibe des Stoffwechselsystems). Somit ist Magnesium elementar für den Energiestoffwechsel und damit schlussendlich für die ATP Produktion. (ATP ist die Energieeinheit in deinen Körper)Es dienst der Freisetzung von Hormonen wie Insulin und Neurotransmittern wie Dopamin
  • Auch für die Testosteron-Synthese dient es als Cofaktor.
  • Es reguliert die Herzfunktion u. a. durch die Regulation des Kaliumeinstroms in die Herzmuskelzellen. Außerdem wirkt es gefäßerweiternd.
  • Magnesium hält sogar die Zellen fit, in dem es dafür sorgt, dass die Zellen länger teilungsfähig bleiben.
  • Auch die Regulation des Säure-Basen-Haushalts ist u. a. eine Aufgabe dieses wichtigen Mineralstoffs
  • Magnesium beeinflusst den Zuckerstoffwechsel positiv (Glukose-Verwertung)
  • In den Knochen und den Zähnen befinden sich ca. 60% des im Körper vorhandenen Magnesiums. Es ist daher auch für den Aufbau von Knochen und Zähnen verantwortlich.
  • Zur Aktivierung des Vitamins D3 wird es ebenfalls benötigt.
  • Es beruhigt das Nervensystem, in dem es das Elektropotential der Nervenzellen reguliert.
  • Dass Magnesium dabei hilft, Muskelkrämpfe zu reduzieren, ist hingegen hinlänglich bekannt. Es wird aber manchmal schlicht vergessen.


Ich könnte hier noch so einiges aufzählen, aber alleine diese o. g. Punkte zeigen schon, wie wichtig Magnesium wirklich ist.


Leidest du vielleicht unter Allergien oder auch Asthma? Wenn ja, kann dir Magnesium hier sehr gut helfen. Es reguliert und supprimiert nämlich die Histaminbildung. Es gibt auch bereits Hinweise, dass Magnesium die Häufigkeit und Intensität von Migräneattacken senken kann. Auch bei Schlafstörungen KANN Magnesium helfen, wobei es für diese jedoch div. verschiedene Ursachen gibt.


Besonders wenn du einen erhöhten Bedarf (viel Sport, Stress, Schwangerschaft) an Magnesium hast, solltest du darauf achten, täglich genug davon zu dir zu nehmen. Das kann über die Ernährung funktionieren, muss es leider aber nicht. Unsere Lebensmittel haben leider nicht mehr den Mineralstoff- und auch Vitamingehalt, wie es noch vor Jahrzehnten der Fall war. Somit wird es schwierig die angemessene Menge an Magnesium über die tägliche Ernährung zuzuführen. In diesem Fall, rate ich dir ausnahmsweise zu Nahrungsergänzungsmitteln.


Natürliche Quellen für Magnesium sind: Mineralwasser, Walnüsse, Mandeln, Sojamehl, Weizenkleie, Sonnenblumenkerne, Brokkoli, Kürbiskerne und Pistazien.


TIPP: Wenn du zu Nahrungsergänzungsmitteln greifen willst, du aber Probleme mit der Verdauung bekommst, nimm Magnesium zusammen mit Flohsamen. Noch besser in Kombination mit Kalzium. Ansonsten gibt es auch Magnesium-Öl, dass du dir auf die Beine sprühen kannst. Auch Fußbäder sind hier eine gute Möglichkeit, da Magnesium sehr gut über die Haut aufgenommen werden kann.


Die beste Bioverfügbarkeit hast du grundsätzlich bei organischen Magnesiumverbindungen. Das heißt also Citrat, Glukonat, Malat oder Laktat.


Ganz schön viele Infos auf einmal, stimmts? Und trotzdem ist das nur eine kleine Zusammenfassung, denn es gäbe noch viel mehr darüber zu schreiben.


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